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KI-Automatisierung für den Mittelstand

Wir automatisieren wiederkehrende Abläufe in mittelständischen Betrieben in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Belege, Anfragen, Berichte und Datenübertragung zwischen Systemen. Was die KI nicht sicher entscheidet, geht an Ihr Team. Unser Büro ist in der Schnellerstraße in Berlin-Schöneweide. Sie sprechen dort oder per Video direkt mit den Entwicklern, die Ihr System bauen.

Was ist KI-Automatisierung?

KI-Automatisierung heißt: Software übernimmt wiederkehrende Abläufe im Betrieb, und ein Sprachmodell kommt nur bei den Schritten dazu, in denen Text verstanden werden muss, etwa bei einer frei formulierten Anfrage oder einem gescannten Dokument. Alles andere erledigen feste Regeln, die man nachprüfen kann.

Welche Prozesse wir automatisieren

Bei KI-Automatisierung im Mittelstand geht es meistens um einzelne Abläufe, die jede Woche Zeit kosten: Belege, Anfragen, Berichte und Daten, die von Hand zwischen Systemen wandern. Dafür bauen wir zwei Arten von Lösungen.

KI-Agenten und eigene KI-Systeme

Wir bauen KI-Systeme für Ihren Betrieb: Agenten, die Anfragen vorqualifizieren, Dokumente auslesen und einordnen oder einen Vorgang über mehrere Systeme hinweg abwickeln. Soll ein System Fragen aus Ihren eigenen Unterlagen beantworten, nutzen wir RAG (Retrieval-Augmented Generation): Das Sprachmodell sucht zuerst die passenden Stellen in Ihren Dokumenten und antwortet dann auf dieser Grundlage. Jedes System hängt an Ihrer bestehenden Software und hat feste Grenzen. Wie wir Schnittstellen zu Ihrer bestehenden Software programmieren, steht unter Softwareentwicklung & Integrationen. Für Anwaltskanzleien gelten besondere Regeln, die Antwort steht in den häufigen Fragen unten.

Workflow-Automatisierung mit n8n

Unser Standardwerkzeug dafür ist n8n. Alles, was nach demselben Muster abläuft, kann ein Rechner übernehmen: der Bericht, der bisher zusammenkopiert wird, die Datenübertragung zwischen zwei Systemen, die Beleg-Verarbeitung, der mehrsprachige Empfang von Anfragen. Wir schneiden die Automatisierung klein und übergeben sie dokumentiert. Ob n8n bei Ihnen im Haus oder in der Cloud laufen sollte, steht in unserem Ratgeber n8n und DSGVO: selbst hosten oder Cloud.

Wann ein Sprachmodell, wann eine feste Regel

Eine feste Regel liefert bei gleicher Eingabe immer dasselbe Ergebnis, und man kann nachlesen, warum. Bei einem Sprachmodell geht das nicht. Deshalb prüft bei uns eine Regel alles, was sich mit einer Regel prüfen lässt.

Ist das System unsicher oder schlägt eine Prüfung fehl, entscheidet ein Mensch. Dieses Prinzip heißt Human-in-the-Loop: Die Software erledigt die Routine und legt alles andere Ihrem Team vor, mit dem Grund, warum sie nicht weiterkommt.

AufgabeLösungWer entscheidet im Zweifel
Betrag, Datum und Rechnungsnummer aus einer XRechnung lesenFeste Regel, die Daten liegen strukturiert im XMLBuchhaltung, wenn ein Pflichtfeld fehlt
Dieselben Angaben aus einer PDF-Rechnung oder einem Scan lesenTexterkennung (OCR) und Sprachmodell, danach feste PrüfregelnBuchhaltung, wenn eine Prüfung fehlschlägt
Eine frei formulierte Anfrage dem richtigen Ansprechpartner zuweisenSprachmodell klassifiziert die AnfrageIhr Team, wenn das Modell keine klare Zuordnung findet
Einen Monatsbericht aus zwei Systemen zusammenstellenFeste RegelDie verantwortliche Person, wenn Zahlen nicht zusammenpassen
Eine Frage zu Ihren internen Unterlagen beantwortenSprachmodell mit RAGIhr Team, bevor eine Antwort nach außen geht
Eine Zahlung freigebenKeine Automatik, die Software bereitet nur vorImmer ein Mensch

Welche Prozesse zuerst

Wir fangen meistens mit dem Ablauf an, der oft läuft und klar geregelt ist. Vier typische Kandidaten, grob nach Reihenfolge:

  1. Datenübertragung und Berichte: Daten von einem System ins andere kopieren oder einen Monatsbericht zusammenstellen. Das erledigt eine feste Regel, ein Sprachmodell braucht es nicht. Passen Zahlen nicht zusammen, bekommt die verantwortliche Person eine Nachricht. Ein guter erster Schritt, weil sich das Ergebnis leicht nachprüfen lässt.
  2. Eingangsrechnungen: Feste Regeln für E-Rechnungen im XML-Format, Texterkennung und Sprachmodell für PDFs und Scans, danach wieder feste Prüfregeln. Unklare Belege gehen an die Buchhaltung. Wie das im Detail aussieht, steht weiter unten.
  3. Eingang von Anfragen: Ein Sprachmodell liest frei formulierte E-Mails oder Formulare und ordnet sie zu. Findet es keine klare Zuordnung, landet die Anfrage bei Ihrem Team. Die Antwort an den Kunden schreibt oder prüft ein Mensch.
  4. Fragen an Ihre eigenen Unterlagen: Ein Sprachmodell mit RAG beantwortet interne Fragen aus Handbüchern oder Verträgen. Das lohnt sich erst, wenn die Unterlagen gepflegt sind, und eine Antwort, die nach außen geht, prüft vorher Ihr Team. Mehr dazu im Ratgeber KI mit eigenen Unternehmensdaten.

So läuft eine Belegautomatisierung

Ein schematisches Beispiel für eine Eingangsrechnung, gebaut mit n8n. E-Rechnungen im Format XRechnung oder ZUGFeRD liest der Workflow direkt aus dem XML. Bei einer PDF-Rechnung oder einem Scan macht zuerst eine Texterkennung (OCR) den Inhalt lesbar, dann liest ein Sprachmodell Lieferant, Datum, Beträge und Steuersatz aus. Die Schritte passen wir an Ihre Software und Ihre Buchhaltung an, etwa DATEV oder Lexware Office.

Mehr dazu im Ratgeber Eingangsrechnungen automatisieren. Für personenbezogene Daten in Rechnungen schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Beispielablauf: Belegautomatisierung
  1. 01 · Eingang

    Eine Mail mit Rechnung kommt in ein eigenes Postfach, ein n8n-Workflow holt den Anhang ab.

  2. 02 · Auslesen

    Eine XRechnung wird direkt gelesen, ein PDF per Texterkennung (OCR) und Sprachmodell.

  3. 03 · Prüfen

    Feste Regeln prüfen die Pflichtfelder, ob Netto und Steuer die Summe ergeben und ob es die Rechnungsnummer schon gibt.

  4. 04 · Entscheiden

    Ist alles eindeutig, wird der Beleg in Ihre Buchhaltungssoftware gebucht. Ist etwas unsicher, geht er mit Begründung an Ihre Buchhaltung, und ein Mensch entscheidet (Human-in-the-Loop).

  5. 05 · Protokoll

    Jeder Lauf wird protokolliert, damit man ihn später nachvollziehen kann.

Wo wir bewusst keine KI einsetzen

Kein Sprachmodell entscheidet bei uns über Beträge, die gebucht werden, über die Freigabe einer Zahlung oder über Änderungen an Verträgen. Ein Modell darf eine Rechnung auslesen. Ob der Betrag stimmt, prüft eine feste Regel, und die Zahlung gibt ein Mensch frei. Auch wo eine feste Regel die Aufgabe allein lösen kann, lassen wir das Modell weg: Die Regel ist billiger im Betrieb und lässt sich nachprüfen.

Was wir nicht versprechen

Wir versprechen keine Wunder und keine „KI-Transformation“. Wenn ein Anwendungsfall nicht trägt, sagen wir es im Erstgespräch, bevor Geld fließt.

Weiterlesen

Diese Artikel aus unserem Ratgeber vertiefen einzelne Themen dieser Seite:

Wie es abläuft

  1. Schritt 01

    Vor Projektstart

    Erstgespräch

    • · 15 Minuten am Telefon, per Video oder bei einem Kaffee in Berlin, kostenlos
    • · Wir hören zu, was Sie vorhaben, und sagen ehrlich, ob wir die richtigen Leute dafür sind
    • · Passt Automatisierung nicht zu Ihrem Fall, hören Sie das hier
  2. Schritt 02

    Vor Projektstart

    Angebot

    • · Wir entwerfen die kleinste Lösung, die Ihr Problem wirklich löst
    • · Umfang, Preis und Liefertermin stehen im Angebot, bevor wir anfangen
  3. Schritt 03

    In wenigen Wochen

    Umsetzung

    • · Die Automatisierung wird klein geschnitten und an Ihre bestehende Software angebunden
    • · Für jeden Ablauf ist vorher festgelegt, was im Fehlerfall passiert
    • · Alles getestet, mit Dokumentation, die ein Nachfolger lesen kann
  4. Schritt 04

    Am Übergabetag

    Übergabe

    • · Kurze Schulung und fertige Dokumentation
    • · Vier Wochen Support kostenlos obendrauf
    • · Code und Konten gehören Ihnen

Für wen es passt, und für wen nicht

Passt für:

  • · Abläufe, die immer nach demselben Muster laufen: Berichte, Datenübertragung zwischen Systemen, Beleg-Verarbeitung, Eingang von Anfragen
  • · Sie wollen eine Lösung, die an Ihre bestehende Software angebunden ist und die Ihnen gehört
  • · Sie wollen vor Projektstart wissen, was Umfang und Preis sind

Passt nicht für:

  • · Sie erwarten Wunderversprechen oder eine „KI-Transformation“
  • · Die Software soll ohne Freigabe durch einen Menschen Geld bewegen oder Verträge ändern

Häufige Fragen

Was kostet die Automatisierung eines Prozesses?

Umfang und Preis stehen im Angebot, bevor wir anfangen. Das Erstgespräch davor kostet nichts.

Was passiert, wenn die KI etwas nicht sicher entscheiden kann?

Dann geht der Vorgang an Ihr Team. Was im Fehlerfall passiert, legen wir für jeden Ablauf fest, bevor er live geht.

Wem gehören Code und Konten?

Ihnen. Die Dokumentation schreiben wir so, dass auch ein anderer Entwickler damit weiterarbeiten kann. Brauchen Sie uns irgendwann nicht mehr, behalten Sie alles.

Was passiert nach der Übergabe?

Am Übergabetag bekommen Sie eine kurze Schulung, die fertige Dokumentation und vier Wochen Support kostenlos obendrauf. Danach entscheiden Sie: monatliche Betreuung bei uns, oder Sie führen es selbst weiter.

Für welche Abläufe lohnt sich Automatisierung?

Für alles, was jedes Mal gleich abläuft: Berichte, Belege, Anfragen oder Daten, die bisher von Hand zwischen zwei Systemen kopiert werden.

Mit welchen Werkzeugen arbeiten Sie?

Meistens mit n8n. Damit bauen wir Ihre Workflows, binden sie an Ihre Software an und betreuen sie auf Wunsch weiter. Wann ein Sprachmodell dazukommt, zeigt die Tabelle weiter oben.

Arbeiten Sie als n8n-Agentur?

Wir bauen Workflows mit n8n für Ihren Betrieb und betreuen sie auf Wunsch weiter. n8n läuft dabei entweder selbst gehostet, auf einem Server in der EU oder bei Ihnen im Haus, oder in der Cloud von n8n. Die n8n GmbH sitzt wie wir in Berlin (laut Impressum von n8n). Wir sind ein unabhängiger Dienstleister und kein Teil der n8n GmbH. Was für Selbst-Hosting und was für die Cloud spricht, steht im Ratgeber n8n und DSGVO: selbst hosten oder Cloud.

Wo laufen unsere Daten?

In Ihren Projekten standardmäßig auf Servern in der EU, auf Wunsch auch bei Ihnen im Haus. Welche Dienste beteiligt sind, auch beim Sprachmodell, steht vor dem Start in der Liste der Unterauftragnehmer zum Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Sie entscheiden, bevor etwas live geht.

Arbeiten Sie auch für Anwaltskanzleien?

Ja. Bevor wir Zugang zu Kanzleidaten bekommen, schließen wir eine Verschwiegenheitsvereinbarung in Textform nach § 43e BRAO ab. Sie belehrt darüber, dass sich nach § 203 Abs. 4 StGB selbst strafbar macht, wer als mitwirkende Person ein Mandatsgeheimnis unbefugt offenbart. Das gilt für jede Person, die bei uns am Projekt arbeitet. Wir sehen nur die Daten, die für die Aufgabe nötig sind.

Mit wem sprechen wir?

Direkt mit den Entwicklern, die Ihr System bauen. Unser Büro ist in Berlin-Schöneweide, und wir antworten auf Deutsch.

Arbeiten Sie nur für Betriebe in Berlin?

Nein. Wir arbeiten für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die meisten Termine laufen per Video. Wer in Berlin oder im Umland sitzt, kann uns in Schöneweide besuchen, oder wir kommen vorbei.

Lassen Sie uns 15 Minuten reden.

Sie erzählen, wo es hakt. Wir sagen, ob wir das können, und wenn nicht, wen wir an Ihrer Stelle fragen würden.

Das Erstgespräch ist kostenlos, Sie sprechen direkt mit den Entwicklern. Auf Nachrichten antworten wir innerhalb von vier Werkstunden.

Stand: Oktober 2026